KI-Regressprüfung
Die KI-basierte Regressprüfung von Schadenakten ermöglicht Versicherern eine ganzheitliche Regresserkennung und -verfolgung. Mit speziell adaptierten KI-Lösungen können Regresspotentiale vollautomatisiert erkannt und durchgesetzt werden. Hierbei können Anwaltsregresse, Haftpflichtregresse und Kürzungspotentiale zuverlässig detektiert und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Versicherers und der jeweiligen Sparte angepasst werden.
Hierbei ist kein technischer Aufwand erforderlich. Die Regressprüfung erfolgt dabei in 3 Schritten:
automatische Kategorisierung
Unstrukturierte Schadenakte rein – per API oder Upload. DEPLAW liest alle Dokumente via OCR und sortiert sie automatisch in strukturierte Kategorien.
zwei Prüfphasen
Die kategorisierten Dokumente durchlaufen zwei parallele Analysen: Phase A prüft Haftung, Pflichtverletzungen und Betrugsanzeichen – Phase B bewertet Kostenpositionen, Kürzungspotenzial und überhöhte Gebühren.
Anspruchsschreiben
Aus den KI-Erkenntnissen entsteht automatisch ein strukturierter Regressreport und ein rechtssicheres Anspruchsschreiben – mit Forderungssumme, Fristsetzung und direktem Versandweg.
besteht
namens unseres Mandanten machen wir Regressansprüche i.H.v. € 12.840,00 geltend. Grundlage ist die nachgewiesene Pflichtverletzung vom 18.11.2024.
automatisierten Regressprüfung
wissen müssen.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Technologie, Integration, Datenschutz und Kosten.
DEPLAW nutzt eine Kombination aus OCR-Texterkennung, dokumentenspezifischen Klassifikationsmodellen und einem juristischen Reasoning-Layer. Die KI liest alle eingehenden Dokumente, extrahiert relevante Textstellen, ordnet diese rechtlichen Kategorien zu und bewertet Haftungsketten auf Basis trainierter Muster aus tausenden realen Regressfällen.
Die Erkennungsrate bei regressfähigen Schäden liegt bei über 94% – bei einer durchschnittlichen Analysezeit von unter 12 Sekunden pro Akte.
KI-Funktionen ansehenDEPLAW verarbeitet alle gängigen Formate: PDF, DOCX, XLSX, JPG, PNG, TIFF sowie strukturierte Datenformate wie XML und JSON. Eingescannte Dokumente werden via OCR (auch bei schlechter Qualität) aufbereitet.
Unterstützte Kategorien umfassen u.a. Schadenmeldungen, Gutachten, Deckungsanfragen, Abrechnungen, Fotodokumentation, Beschlüsse und gerichtliche Unterlagen.
Das Basismodell ist bereits auf einem breiten Corpus juristischer Dokumente und historischer Regressfälle trainiert. Auf Wunsch kann ein kundenspezifisches Fine-Tuning auf Basis Ihrer eigenen anonymisierten Schadenhistorie erfolgen – dadurch steigt die Erkennungsgenauigkeit für Ihren spezifischen Schadentyp weiter.
Das Modell lernt kontinuierlich aus Korrekturen, die Sachbearbeiter in der Qualitätssicherung vornehmen.
Ja. Die generierten Schreiben basieren auf anwaltlich geprüften Vorlagen und werden auf den konkreten Sachverhalt angepasst. Jedes Schreiben enthält die korrekte Rechtsgrundlage (z.B. § 86 VVG, § 823 BGB), eine präzise Forderungssumme und eine gesetzeskonforme Fristsetzung.
Vor dem Versand kann – je nach Konfiguration – eine anwaltliche Qualitätsprüfung als Pflichtschritt eingebunden werden. Der gesamte Prozess ist revisionssicher dokumentiert.
Compliance-DetailsDEPLAW verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf deutschen Servern (ISO 27001-zertifiziert). Automatisierte Entscheidungen nach Art. 22 DSGVO sind transparent begründet – jeder KI-Entscheid enthält eine nachvollziehbare Erklärung der Gewichtungsfaktoren.
Ein integriertes Datenlöschkonzept und Zugriffslogging entsprechen den Anforderungen von BaFin, MaRisk und den gängigen Versicherungsaufsichtsstandards.
DEPLAW ist ein Entscheidungsunterstützungssystem – die finale Freigabe eines Anspruchsschreibens liegt beim Versicherer oder dem beauftragten Anwalt. Die Verantwortung für die Entscheidung verbleibt damit beim Menschen; DEPLAW liefert die Analyse und Empfehlung.
Im Rahmen unserer SLA übernehmen wir Verantwortung für die Korrektheit der Rechtsnormen-Referenzen und die technische Funktionsfähigkeit des Systems.
DEPLAW bietet eine vollständige REST-API für die bidirektionale Anbindung an bestehende Schadensysteme (z.B. Guidewire, SAP Claims, eBroker, eigenentwickelte Systeme). Die Übergabe von Schadenakten erfolgt per API-Push oder strukturiertem Datei-Upload.
Typische Integrationszeit: 4–8 Wochen inklusive Testing und Go-Live-Begleitung. Ein dediziertes Integrationsteam begleitet die Umsetzung.
API-DokumentationJa. DEPLAW verfügt über eine native beA-Schnittstelle (besonderes elektronisches Anwaltspostfach). Schreiben können direkt aus dem System heraus über beA, per E-Mail oder als physischen Postversand (über einen angebundenen Druckdienstleister) versendet werden.
Der Versandstatus wird in der Akte dokumentiert und löst bei Ausbleiben einer Reaktion automatisch die nächste Eskalationsstufe aus.
DEPLAW garantiert eine Verfügbarkeit von 99,9% (SLA). Die Infrastruktur ist geo-redundant auf deutschen Rechenzentren ausgelegt. Im Fehlerfall werden eingehende Akten in einer Queue zwischengespeichert und bei Wiederherstellung automatisch verarbeitet – ohne Datenverlust.
Bei mittelgroßen Versicherern mit 500+ Regressfällen pro Monat amortisiert sich DEPLAW typischerweise innerhalb von 3–6 Monaten. Die Einsparungen entstehen aus drei Quellen: reduziertem Personalaufwand in der Schadenbearbeitung, höheren Regressquoten durch lückenlose Erkennung und geringerem externem Anwaltsaufwand.
Unsere Kunden berichten im Durchschnitt von einer Steigerung der Regresserlöse um 35–55% im ersten Jahr nach Einführung.
ROI-KalkulatorDEPLAW bietet flexible Preismodelle: volumenbasiert (pro verarbeiteter Akte), als monatliche Flatrate (ab definiertem Aktenvolumen) oder als Success-Fee-Modell (prozentualer Anteil an tatsächlich realisierten Regresserlösen).
Alle Modelle beinhalten Onboarding, Integration, Support und laufende Modellaktualisierungen. Individuelle Konditionen für Großversicherer auf Anfrage.
Ja. Wir empfehlen einen strukturierten Piloten über 60 Tage mit einem definierten Subset Ihrer Schadenfälle (typisch: 200–500 Akten). In dieser Phase wird die Erkennungsgenauigkeit gemessen, das Modell ggf. feinjustiert und der ROI belastbar kalkuliert.
Der Pilot ist kostenpflichtig, wird aber bei Vollintegration vollständig angerechnet.