Gast der dritten Folge ist Andreas Heinsen, Rechtsanwalt und Vorstand der ÖRAG Rechtsschutz AG. Mit den Hosts Tim Platner und Florian Skupin spricht er offen darüber, wie sich Rechtsschutzversicherer wandeln müssen, um mit Legal Techs wettbewerbsfähig zu bleiben, welche Hürden die Online-Kundenansprache mit sich bringt und wie er die Zukunft der Rechtsschutzversicherung einschätzt.
Diskutiert werden dabei vor allem Legal-Tech-Angebote, die auf die Deckungszusage von Rechtsschutzversicherern angewiesen sind – als wiederkehrender Bezugspunkt dient das marketinggetriebene Geschäftsmodell von geblitzt.de und dessen Rückwirkungen auf die Versicherer. In den Anekdoten geht es außerdem um eine kostspielig gescheiterte Prozessfinanzierung von Fluggast-Entschädigungsansprüchen durch den finnischen Anbieter IfDelayed – mit der für Verbraucher wichtigen Lehre, treuhändische Abtretung und Prozessfinanzierung rechtlich sauber zu unterscheiden – sowie um einen viel diskutierten Leserbrief zweier BGH-Richter in der NJW zur medialen Einordnung des Luftangriffs auf zwei Tanklaster bei Kunduz.