Ohne externen Gast widmen sich Tim Platner und Florian Skupin in dieser Folge der Reform des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Das „Gesetz zur Förderung verbrauchergerechter Angebote im Rechtsdienstleistungsmarkt“ hatte bereits als Referentenentwurf für rechtspolitische Kontroversen gesorgt, wurde nach einer lebhaften Sachverständigenanhörung am 11.06.2021 verabschiedet und trat im Oktober 2021 in Kraft – mit Auswirkungen auf die meisten Legal-Tech-Anbieter.

Im Gespräch ordnen die beiden ein, wie sich der Inkassobegriff insbesondere im Licht der LexFox-Entscheidung verändert und ob Einschränkungen für noch nicht entstandene Forderungen bestehen, wie Inkassotätigkeiten nach § 2 Abs. 2 RDG künftig von § 5 RDG abzugrenzen sind und was das für die Gebührengestaltung etwa im Mietrecht bedeutet, welche Folgen die neuen Informations- und Belehrungspflichten haben und wie sich Prüfungsmaßstab und -umfang der Aufsichtsbehörden – mit für viele Geschäftsmodelle noch offenem Ausgang – sowie deren Ausstrahlung auf Zivilverfahren verändern.