Ein Marketplace-Set liefert fertige DEPLAW-Bausteine – Workflow, Textbausteine und/oder ein Formular – als eine ZIP-Datei zum Download unter legaldata.tech/marketplace, exklusiv für DEPLAW-Kunden mit persönlichen Zugangsdaten (bei Bedarf über den Support anzufragen). Diese Seite beschreibt den technischen Importweg, der für jedes Set gleich abläuft: Die Import-Funktionen dafür sind bereits fest in DEPLAW eingebaut, der Marketplace liefert nur die Datei.
Was in der ZIP steckt
Nicht jedes Set enthält alle drei Dateitypen – ein Nachsendeformular-Set bringt z. B. auch ein Formular mit, ein reines Fristen-Set ggf. nur Workflow und Textbausteine. Welche Bausteine ein konkretes Set enthält, zeigt der Abschnitt „Enthaltene Bausteine“ auf seiner Produktseite. Grundsätzlich gilt:
| Datei in der ZIP | Format | Zielort in DEPLAW |
|---|---|---|
workflow.bpmn |
XML (BPMN) | Workflow-Editor → Importieren |
textbausteine.json |
JSON | Textbausteine → + Textbausteine importieren |
form.json |
JSON | Dynamische Formulare → + Formulare importieren |
Sicherung vor dem Import: nur Workflows sind versioniert
DEPLAW behält bei Workflows jede gespeicherte Fassung: Über die Toggle Versionsinformationen anzeigen im Workflow-Editor bleiben ältere Versionen einsehbar und vergleichbar. Formulare, Textbausteine – und ebenso Extraktionsvorlagen – werden dagegen nicht versioniert gespeichert. Importiert ein Set einen Textbaustein mit einer bereits vergebenen Platzhalter-ID oder ein Formular mit einem bereits vergebenen Slug, wird der bisherige Inhalt überschrieben und ist danach nicht mehr wiederherstellbar.
Empfohlene Reihenfolge: Formulare & Textbausteine vor dem Workflow
Ein importierter Workflow verweist in seinen ServiceTasks auf die IDs der Textbausteine bzw. den Slug des Formulars (sichtbar in der Liste „Enthaltene Bausteine“ jeder Produktseite). Existiert ein referenzierter Textbaustein oder ein referenziertes Formular zum Zeitpunkt der Ausführung noch nicht, bricht die betroffene Aufgabe beim ersten Lauf mit einem Fehler ab. Importieren Sie deshalb in dieser Reihenfolge:
-
Formular importieren (falls im Set enthalten)
Siehe unten – legt den Slug an, auf den der Workflow später verweist.
-
Textbausteine importieren
Siehe unten – legt die Platzhalter-IDs an, die der Workflow zum Schreiben nutzt.
-
Workflow importieren
Siehe unten – erst jetzt existieren alle Bausteine, auf die der Workflow verweist.
Formular importieren (form.json)
- Öffnen Sie Einstellungen → Vorlagen → Dynamische Formulare.
- Klicken Sie auf + Formulare importieren und wählen Sie die Datei
form.jsonaus dem entpackten Set. - Das Formular erscheint mit dem im Set festgelegten Typ (Akquise, Nachsende oder Extern) in der Liste – der Typ steckt bereits in der Datei und muss nicht erneut gewählt werden.
Textbausteine importieren (textbausteine.json)
- Öffnen Sie Einstellungen → Vorlagen → Textbausteine.
- Klicken Sie auf + Textbausteine importieren und wählen Sie die Datei
textbausteine.json. - Die enthaltenen Bausteine erscheinen mit ihren im Set festgelegten Platzhalter-IDs in der Liste.
Workflow importieren (workflow.bpmn)
- Öffnen Sie in den Einstellungen den Tab Workflow und legen Sie einen neuen, leeren Workflow an (oder öffnen Sie einen vorhandenen, den Sie bewusst ersetzen möchten).
- Klicken Sie im Workflow-Editor auf Importieren und wählen Sie die Datei
workflow.bpmn. - Prüfen Sie in den Custom Properties die Eigenschaft Startable – nur ein als startable markierter Workflow lässt sich später in einer Akte manuell starten.
Nach dem Import
Bevor ein importierter Workflow auf echten Akten läuft, lohnt sich ein kurzer Testlauf – insbesondere die in Typische Fehlerquellen beschriebenen Punkte Testmodus je Versandstelle und Textbausteine mit Testdaten prüfen gelten unverändert auch für importierte, fremde Workflows.